Mit gefesselten Händen

Kurzporträts und Briefe von Verfolgten des NS-Regimes

Bernd Aretz

 
Produktabbildung - Mit gefesselten Händen
Einband:gebunden
Abmessungen:13 x 21cm
Seiten:200
Erscheinungsdatum:2017
ISBN:978-3-7346-1120-9
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20,50 EUR
Dietrich Bonhoeffer - Klaus Bonhoeffer - Alfred Delp - Hans von Dohnanyi - Anne Frank - Carl Goerdeler - Willi Graf - Nikolaus Groß - Etty Hillesum - Franz Jägerstätter - Lilli Jahn - Maria Restituta Kafka - Maximilian Kolbe - Karl Leisner - Rupert Mayer - Max Josef Metzger - Die Lübecker Märtyrer - Alexander Schmorell - Sophie Scholl - Engelmar Unzeitig:

Die Namen vieler Widerstandskämpfer und Verfolgter, die während des Nationalsozialismus inhaftiert waren, sind bekannt. Weniger vertraut sind die Kraftquellen, aus denen sie schöpften, ihre inneren Motivationen, ihre Ängste und Hoffnungen. Ihre Tiefe und ihre Tiefen zeigen sich nicht zuletzt in ihren Briefen oder Tagebuchaufzeichnungen, die sie aus der Gefangenschaft - oft im Angesicht des Todes - geschrieben haben. Trotz der dunklen Stunden, die die Gefangenen erlebt haben, sind es häufig Gedanken voller Glaube an das Gute, sie sprechen von einer hoffnungsvollen Zukunft für Deutschland und spenden ihren Freunden und Verwandten Trost in der dunklen Zeit des Krieges.
Oft lassen ihre Aufzeichnungen an den Psalm 130 denken, in dem es heißt: „Aus der Tiefe ruf ich, Herr, zu dir.“

Bernd Aretz stellt in kurzen biografischen Abrissen 20 Frauen und Männer vor, die während der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft gefangen waren. Jede Lebensgeschichte schließt mit einem Brief ab, der wie ein Vermächtnis der jeweiligen Person wirkt.

Lebenszeugnisse von unterschiedlichen Menschen, die in der NS-Verfolgung sich selbst treu geblieben sind - trotz allem

Prägnante biografische Abrisse und ausgewählte Briefe

Ein Aufruf zum »Nie wieder!« und zugleich eine Hoffnungsspur - selbst in auswegloser Lage
AUTOREN-/HERAUSGEBER-INFO
Aretz, Bernd
Bernd Aretz, Jahrgang 1958, Historiker, Politikwissenschaftler und Theologe, arbeitet seit vielen Jahren als Journalist, zunächst als Chefredakteur einer Jugendzeitschrift, seit 2002 für die theologische Fachzeitschrift "Das Prisma".
PRESSESTIMMEN
"Der Autor, Historiker und Theologe, stellt in 20 biografischen Abrissen vom NS-Regime verfolgte und zumeist ermordete Männer und Frauen vor. Viele von ihnen kamen aus dem christlich-kirchlichen Umfeld. Jede sehr kurz gefasste Lebensgeschichte schließt mit einem
Auszug aus einem Brief oder dem Tagebuch des Biografierten, die der Autor als Vermächtnis verstanden wissen will. Zu fast allen der Genannten liegen Biografien vor, z.B. "Alfred Delp" von Chr. Feldmann (ID-A 13/05), "Dietrich Bonhoeffer" von Chr. Marsh (ID-A 21/15), "Bernhard Lichtenberg" von B. Stühlmeyer (ID-A 38/13) oder über Etty Hillesum "Bedrängt und unendlich geborgen" (F. Popp: ID-G 15/14)."
ekz-Publikationen, Bibliothekarische Dienste, LK/F: Dankert, ID bzw. IN 2017/26

"Zeugnisse der Aufrichtigkeit
Bekannte, wie Dietrich Bonhoeffer, Alfred Delp oder Franz Jägerstätter, und weniger bekannte Frauen und Männer, insgesamt 20 Verfolgte des NS-Regimes stellt der Historiker, Theologe und Journalist Bernd Aretz in kurzen Biografien im Umfang von etwa zehn Seiten vor. Jede Lebensgeschichte schließt mit einem Brief oder einer Aufzeichnung, die ein beeindruckendes Zeugnis von Glaube, Mut und Wahrhaftigkeit sind. Zu den Opfern der NS-Verfolgung, die in Österreich weniger Öffentlichkeit haben, zählen Klaus Bonhoeffer, der Bruder von Dietrich, Alexander Schmorell, Mitbegründer der studententischen Widerstandsgruppe „Weiße Rose“, oder die Jüdin Lilli Hahn."
J. Wallner, KirchenZeitung Diözese Linz, 29. Juni 2017


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